Historie

ImageEnde des 19. Jahrhunderts begibt sich Gustav Blaschke - wie in der damaligen Zeit üblich - auf Wanderschaft.
 
Der in Schweidnitz geborene Schlesier hat das damals seltene Bandagistenhandwerk erlernt. Die Wanderschaft führt ihn über Bielefeld und Nordhausen ins Herzogtum Sachsen-Coburg.
   
In Coburg gibt es bereits ein Orthopädie-Geschäft, das Verstärkung brauchen kann.
   
Auch seine spätere Frau Margarete lernt Gustav Blaschke im Coburger Land kennen. Man heiratet und beschließt 1904, sich in Sonneberg niederzulassen.
 
Damit war der Grundstein des heute ältesten, durchgängig privat geführten Orthopädietechnikbetriebes Thüringens gelegt.

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Geschäftshaus um 1920

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Robert Blaschke sen.

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Prothesenbau nach 1945

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Modernisierung 1954

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85. Firmenjubiläum 1989

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Neubau 1993/94

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Filiale Neuhaus 1995

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Roland Blaschke zum
100. Firmenjubiläum


  • 1904: Firmengründung durch Gustav Blaschke in der unteren Coburger Straße.


  • 1910: Erwerb des heutigen Geschäftshauses und Umzug in die Coburger Straße 1.


  • 1930: Robert Blaschke, Sohn des Firmengründers legt seine Meisterprüfung im Bandagistenhandwerk in München ab.


  • 1932: Robert Blaschke übernimmt den väterlichen Betrieb. Ehefrau Ida arbeitet nun ebenfalls im Geschäft mit.


  • 1945: Gustav Blaschke kehrt in den Betrieb zurück, um bei der Versorgung der vielen Kriegsversehrten zu helfen. Er arbeitet bis zu seinem 75. Lebensjahr.


  • 1949: Mit der Gründung der Orthopädischen Klinik durch Dr. Pommer gewinnt die Herstellung von Bandagen und Stützapparaten zunehmend an Bedeutung.

     
  • 1954: Anläßlich des 50-jährigen Jubiläums wird modernisiert. Es entsteht ein neuer Sanitätshausbereich. Die Firma nimmt jetzt das komlette Erdgeschoß des Gebäudes ein.


  • 1961: Roland und Joachim Blaschke, beides Söhne von Robert Blaschke legen die Meisterprüfung im Orthopädiemechanikerhandwerk ab. Als einer der ersten Betriebe Thüringens setzt das Orthopädiehaus Blaschke die neue, leichtere Gießharztechnik in der Prothesenfertigung ein.


  • 1965: Roland Blaschke übernimmt nach dem tragischen Tod von Vater Robert und Bruder Joachim die Firma. Ehefrau Inge wechselt zur Unterstützung ebenfalls in den Betrieb.


  • 1970-er Jahre: Roland Blaschke rettet die Firma vor der Verstaatlichungswelle in der DDR.

     
  • 1990: Mit Robert Blaschke, Diplomingenieur für Medizintechnik und Christian Blaschke, der seine Lehre als Orthopädiemechaniker beginnt, tritt die 4. Generation in das Unternehmen ein. Die Abteilung Rollstühle und Rehabilitationstechnik wird aufgebaut.


  • 1991: Orthopädiewerkstatt und Sanitätshaus werden im bestehenden Gebäude modernisiert.


  • 1992: Mit dem Stomabereich beginnt der Aufbau der Homecareabteilung.


  • 1994: Der Geschäftserweiterungsbau in der Coburger Straße 3 wird eröffnet.


  • 1995: Die Filiale Neuhaus am Rennweg wird eröffnet.


  • 1996: Die Orthopädiewerkstatt wird vergrößert und ein Lagergebäude wird errichtet. Das Unternehmen firmiert nun als Orthopädiehaus Blaschke GmbH.


  • 1997: Christian Blaschke legt die Meisterprüfung im Orthopädiemechanikerhandwerk ab.


  • 1998: Die Homecareabteilung wird um den Bereich enterale Ernährung erweitert.


  • 2002: Das Qualitätsmanagement des Hauses wird nach DIN 9001 zertifiziert.


  • 2003: Aufbau der Medizintechnikabteilung mit Aufnahme von CPAP-Therapiegeräten.


  • 2004: 100-Jähriges Firmenjubiläum. Erweiterung der Medizintechnik auf intermittierende Beatmungsteherapiegeräte. Ausbau der Wundversorgung innerhalb der Homecareabteilung.


  • 2005: Eröffung der Abteilung Orthopädieschuhtechnik.

  • 2011: Präqualifizierung des Unternehmens.